INFORMATIONEN FÜR DAS TOP-MANAGEMENT DER MEDIEN-INDUSTRIE
14.05.2021

Erstes virtuelle Event war ein voller Erfolg

07.04.2021
Bild vergrößern

Im Studio sprachen Etikettenexperten in den sogenannten Breakout-Sessions des Gallus High Performance Day 2021 über verschiedene
Die Teilnehmerzahlen und das positive Feedback sprechen für das neue Veranstaltungsformat. Mit mehr als 1500 Anmeldungen war der Gallus High Performance Day 2021 am 03. und 04. März 2021 ein voller Erfolg. Beim ersten virtuellen Event präsentierte Gallus die Highlights aus dem Portfolio seiner digitalen und konventionellen Druckmaschinen und informierte im Expertentalk zu verschiedenen Themen wie beispielsweise digital und trotzdem Low Migration-konform drucken.
Digital zeigte Gallus die Vorteile der Gallus Labelfire inklusive alle technischer Features im Detail. Das Ergebnis war ein digital gedrucktes, hochveredeltes Etikett mit digital aufgetragenem Metallic-Effekten dank der Digital Embellishment Unit (DEU).
Konventionell wurde sowohl die Gallus Labelmaster als auch Gallus RCS 430 gezeigt. Die Teilnehmer konnten der Produktion eines Shampoo-Labels auf durchsichtigem PP-Material auf der Gallus Labelmaster ausgestattet mit einer Digital Printbar «White Edition» zusehen. Mit dem digitalen Modul ist es möglich, opakes Weiss digital zu drucken oder Sprachwechsel auf einem Etikett zu integrieren. Das «Game-Changer»-Etikett gedruckt auf der Gallus RCS 430 mit integrierter Pantec Rhino Heissfolienveredelung wiederum zeigte die Vielfalt an Prozessen, Einsatzmöglichkeiten als auch den schnellen und automatischen Einrichtprozess.
Im Anschluss sprachen in den sogenannte Breakout-Sessions Etikettenexperten im Detail zu drei verschiedenen Themen. Martin Leonhard erklärte, worauf es beim Low-Migration konformen digitalen Etikettendruck ankommt, Oliver Vetter sprach über die Vorteile des rotativen Siebdrucks sowie des einfachen und schnellen Prepress-Prozess und Vladimir Tyulpin von Avery Dennison ging im Detail auf Substrate ein und was dabei zu beachten ist.

Alle Videos sind für registrierte Teilnehmer weiterhin auf der Event-Plattform verfügbar.

» drucken
« zurück

Heidelberg steigert Maschinenexporte aus chinesischer Produktion

07.04.2021
Bild vergrößern

Heidelberg steigert Schritt für Schritt den Exportanteil ihrer am Standort Shanghai produzierten Druckmaschinen in die ganze Wel
Die Nachfrage nach Drucksystemen besonders in asiatischen Kernmärkten bewegt sich trotz der Covid-19 Pandemie in etwa wieder auf Vorkrisenniveau. Das gilt auch für das Produktionsvolumen der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) an ihrem Standort in Shanghai. Dementsprechend hat das Unternehmen auch den Exportanteil ihrer Druckmaschinen aus chinesischer Produktion Schritt für Schritt gesteigert. Seit Gründung des Standortes im Jahr 2005, dem Beginn der Montage von Weiterverarbeitungssystemen und später Standarddruckmaschinen im Kleinformat für den chinesischen Markt, produzieren heute rund 450 Mitarbeiter Druckmaschinen für den Akzidenz- und Verpackungsdruck über alle gängigen Formatklassen hinweg. Den Schwerpunkt der Produktion bildet die Formatklasse 70x100 mit den Modellen Speedmaster CD 102 sowie Speedmaster CS 92 .
Kunden in über 40 Ländern vertrauen auf Heidelberg Qualität aus China
Mittlerweile konnte das Unternehmen vom Standort in Shanghai Maschinen in mehr als 40 Länder exportieren. Neben China sind die Hauptabnehmer weitere asiatische Märkte wie Japan, Indonesien, Malaysia, Indien und die Philippinen. Aber auch in Europa nimmt die Anzahl der Maschinen aus chinesischer Produktion, vorwiegend von Standardmaschinen, zu. Dazu zählen Installationen beispielsweise in Deutschland, Italien, der Schweiz oder auch Frankreich. In Süd- und Mittelamerika sind es Länder wie Mexiko und Brasilien. Die Exportquote aus China liegt damit heute bereits bei 19 Prozent, Tendenz steigend.
„Unsere Produktion am chinesischen Standort Shanghai ist eine Erfolgsgeschichte, nicht nur im Hinblick auf den chinesischen Markt, sondern zunehmend auch auf den Rest der Welt“, so Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender bei Heidelberg. „Bereits rund ein Drittel aller hergestellten Heidelberg Druckwerke stammen aus diesem Werk. Im Zuge der schnellen wirtschaftlichen Erholung der asiatischen Märkte von der Corona Pandemie, hat sich unsere marktnahe Produktion für die Überwindung der Krise als strategischer Vorteil erwiesen. Somit können wir zunehmend Wachstumschancen in diesen Regionen realisieren.“

Zufriedene Anwender investieren erneut
Die japanische Ebara Printing Co., Ltd. ist ein im Jahr 1959 gegründetes Druckunternehmen mit 35 Mitarbeitern und langjähriger Heidelberg Kunde. Investitionsentscheidungen werden bei dem multifunktionalen Mediendienstleister, der auch zertifizierter Lieferant für ein globales Unternehmen der Unterhaltungsbranche ist, sorgfältig vorbereitet und nach strengen Kriterien gefällt. Auf Basis detaillierter Marktanalysen entwickelte Ebara das Produktportfolio vom klassischen Anbieter von Geschäfts- und Officedrucksachen hin zum Lösungsanbieter für den Verpackungsdruck. Schlüssel zum Erfolg war es, die verschiedenen Produktanforderungen mit Bedruckstoffen von einer Stärke ab 0.03mm bis hin zu 1,0 mm sowie die Bedruckstoffvielfalt von Papier über Kartonagen bis hin zu PP und PET Kunststoffe bedrucken zu können.
Dazu investierte Ebara bereits im Jahr 2004 in eine Speedmaster CD 102 mit UV Technologie, damals noch aus deutscher Produktion. Die zweite Speedmaster CD 102-5+L, jetzt aus chinesischer Produktion, installierte das Unternehmen im Mai 2020 während der Covid-19 Pandemie. Sie war der Ersatz für zwei ältere Speedmaster Maschinen. Während die erste Maschine sich nun vorrangig auf Kartonagenproduktion fokussiert, spielt die neue CD 102-5+L ihre Flexibilität voll aus. So übernimmt sie das Bedrucken der Kunststoffe und entlastet in Spitzenzeiten die erste Maschine zusätzlich im Kartonagendruck.
„Im Vorfeld unserer Investitionsentscheidung haben wir die neue Speedmaster CD 102 auf Herz und Nieren geprüft. Letztlich waren wir vom technologischen Fortschritt der Maschine restlos überzeugt. Wir konnten unsere Produktivität deutlich steigern und profitieren zusätzlich von großer Flexibilität bei den Bedruckstoffen“, so Ebara Geschäftsführer Akinori Furukawa. „Wir sind überzeugt, mit der neuen Speedmaster CD 102 und Heidelberg als Partner, unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern zu können.“

Bunkado installiert als erste japanische Druckerei eine Speedmaster CD aus chinesischer Produktion
Bunkado Printing Co., Ltd., mit Sitz im japanischen Odawara installierte bereits im Jahr 2018 als erste japanische Druckerei eine Heidelberg Speedmaster CD 102 mit UV Technologie aus chinesischer Produktion. Damit verfügt das Unternehmen über insgesamt drei Speedmaster Maschinen mit UV Technologie im Format 70 x 100. Die jüngste Investition ersetzt eine bereits 17 Jahre alte Speedmaster CD 102 und ermöglicht ein Verdoppeln der ursprünglichen Produktivität. Dies und die Flexibilität der Druckmaschine sind für Bunkado wichtige Voraussetzungen, um in den wachsenden Verpackungsmarkt zu expandieren. Damit bildet der hochflexible und qualitätsorientierte Bogenoffsetdruck neben dem Web-Offset Bereich das zweite Standbein des Unternehmens.
Kazuto Nakanishi, Geschäftsführer von Bunkado Printing: „Aufgrund der bevorstehenden Hochsaison brauchten wir schnell eine neue Druckmaschine mit UV Technologie. Daraufhin hat uns Heidelberg eine Speedmaster CD 102 aus chinesischer Produktion angeboten, die innerhalb kurzer verfügbar Zeit war. Wir haben uns zudem vor Vertragsabschluss persönlich ein Bild von der Heidelberg Fabrik in Shanghai gemacht und waren von der modernen und professionellen Produktion tief beeindruckt. Das hat uns schließlich überzeugt und wir haben es bis heute nicht bereut: Druckqualität, Produktivität und Zuverlässigkeit der Maschine sind hervorragend, so wie wir es auch bei unseren anderen Heidelberg Maschinen aus deutscher Produktion gewohnt sind.“

» drucken
« zurück

Mit dem FlexLiner geht die Post ab!

07.04.2021
Bild vergrößern

Alexander Holzer (Betriebsleiter PrintFinish): «Der FlexLiner mit seiner hohen Leistung von 30‘000 Exemplaren pro Stunde hilft u
Das Wiener Unternehmen erweiterte seit 2009 sein Angebot im Bereich Finishing und Versand konsequent. Heute erstreckt sich das Spektrum von klassischen Buchbindearbeiten, dem Einstecken von Beilagen im grossen Stil, der Folierung und Adressierung von Zeitschriften bis hin zur Kuvertierung von Mailings. Über den postzertifizierten Lettershop werden unterschiedlichste Produkte für den nationalen und internationalen Postversand aufbereitet und auf den Weg zum Empfänger gebracht. Zusätzlich werden derzeit bei PrintFinish die Möglichkeiten in der Produktion von Direktmailings mit einem innovativen Inkjet-Drucksystem ausgeweitet.
«Gerade die aktuelle Corona-Krise zeigt einmal mehr auf, wie verletzlich grenzüberschreitende Lieferketten sein können. Das ist mit ein Grund, warum wir unseren Standort in Wien ausbauen», sagt Alexander Holzer. Insbesondere der Einzelhandel setzt gemäss dem Betriebsleiter nach wie vor sehr stark auf unadressierte Beilagen in der Marktkommunikation. Vor diesem Hintergrund will sich das Unternehmen noch stärker als verlässlicher regionaler Partner positionieren.
«In unserem Geschäft sind Effizienz und Qualität die entscheidenden Faktoren, um sich im Wettbewerb durchzusetzen. Der FlexLiner mit seiner hohen Leistung von 30‘000 Exemplaren pro Stunde hilft uns, die immer enger bemessenen Zeitfenster einzuhalten», unterstreicht der Betriebsleiter. Ein klares Bild von der Präzision und Zuverlässigkeit der Müller Martini Lösungen konnte sich das Unternehmen bereits in den letzten Jahren in Verbindung mit dem Einstecksystem AlphaLiner verschaffen – sozusagen der kleinere Bruder des FlexLiner, der mit 15‘000 Takten pro Stunde produziert.
Neben der Leistungsfähigkeit hebt Alexander Holzer den hohen Automatisierungsgrad und die Sauger/Vakuum-Öffnung von vorfalzlosen Produkten des FlexLiner mit Kreuzleger Robusto hervor. Die Öffnungsarten erleichtern die Verarbeitung von Beilagen und Prospekten mit niedrigen Grammaturen enorm und sind somit ein wichtiger Baustein für eine effiziente Produktion in diesem Segment. «Beim Einstecken von Werbedrucksachen ohne Vorfalz hat Müller Martini mit dem FlexLiner ganz klar die Nase vorn», bringt es Alexander Holzer auf den Punkt. Wobei er gedanklich schon die nächsten Innovationen durchspielt, um lukrative Aufträge für das Unternehmen an Land zu ziehen.

» drucken
« zurück

Regionalität und Politik sind Trumpf

07.04.2021
Bild vergrößern

Menschen möchten informiert sein, und das zuverlässig und vielseitig. Das Interesse an Nachrichten aus den klassischen Ressorts Politik (83%), Wissenschaft (75%), Wirtschaft (67%) und Kultur (61%) ist in allen Altersgruppen groß. Auch Reisen und Freizeit (53%), Special-Interest-Themen von Auto bis Mode (41%) und Sport (40%) sind gefragte Inhalte.

Was genau die Menschen von einem digitalen Nachrichtenangebot erwarten und ob sie auch bereit sind, dafür zu zahlen, hat jetzt die repräsentative Studie „Digitaler Journalismus“ erforscht. Die ZMG Zeitungsmarktforschung Gesellschaft hat dafür im Auftrag des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) rund 1.000 Personen ab 14 Jahren zu ihrer Nutzungsbereitschaft von Online-Nachrichtenangeboten befragt.

Deutlich wird: Es gibt ein großes Interesse und einen Markt für digitaljournalistische Inhalte. Die stärkste Nachfrage besteht im Regionalen: 86 Prozent interessieren sich für Nachrichten aus dem eigenen Wohnort, 73 Prozent möchten gerne auch Informationen aus anderen Regionen erhalten, zu denen sie einen persönlichen Bezug haben. Weil dort die familiären Wurzeln sind, man da mal gelebt hat oder regelmäßig Urlaub macht.

Qualität zählt – aber zahlt man auch dafür?

Bei ihrer persönlichen Mediennutzung legen die meisten Menschen viel Wert auf Qualität. Besonders wichtig ist ihnen eine verlässliche Berichterstattung („trifft voll und ganz zu“: 68%), die Qualität der journalistischen Inhalte (64%), gründliche Information, um Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen (62%), und ein Absender, der ihnen bekannt ist (58%). Diese Kriterien treffen für die absolute Mehrheit auf die eigene Mediennutzung zu und sind jungen Menschen ähnlich wichtig wie älteren.

Nach Meinung ihrer Nutzerinnen und Nutzer erfüllen die gedruckten und digitalen Zeitungsangebote diese Ansprüche ausgesprochen gut: 83 Prozent sind insgesamt zufrieden mit der Berichterstattung der Zeitungen. Gefragt nach weiteren Wünschen, nennen 80 Prozent mehr Hintergrundinformationen und 67 Prozent mehr Infos zu Spezialthemen, die sie besonders interessieren. Vor allem die unter 30-Jährigen zeigen hieran ein überdurchschnittlich großes Interesse (mehr Hintergrundinformationen: 83%, mehr Spezialthemen: 75%).

Aber ob User für journalistische Inhalte im Web auch Geld ausgeben? 26 Prozent aller Internetnutzer haben schon einmal für Online-Nachrichten bezahlt, 74 Prozent dagegen nicht. Warum sie das noch nicht getan haben, beantworten sie einhellig: „Es sind ausreichend kostenlose Inhalte im Internet verfügbar“, geben 78 Prozent aller Befragten und sogar 86 Prozent der 14-29-Jährigen als Grund für ihre mangelnde Zahlungsbereitschaft an. Für die Hälfte sind die zahlungspflichtigen Digitalangebote nicht wichtig genug und 44 Prozent finden sie zu teuer.

Dazu BDZV-Geschäftsführerin Katrin Tischer: „Mit ihren hochwertigen Angeboten stehen die Zeitungen auch im Web für Themenvielfalt und Qualität. Die Nachfrage dafür ist da – jetzt geht es darum, die Zahlungsbereitschaft weiter zu erhöhen. Eine Kostenloskultur kann sich Qualitätsjournalismus nicht leisten.“

Methodik:

Für die repräsentative Studie „Digitaler Journalismus. Erwartungen und Nutzungsbereitschaft von Online-Nachrichten“ wurden im November / Dezember 2020 1.002 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren in der Bundesrepublik per CATI-Interview befragt. Die ZMG hat die Studie im Auftrag des BDZV konzipiert und durchgeführt.



» drucken
« zurück
© PreMedia Newsletter Nachrichten - PreMedia Newsletter, Informationen für die Medien-Industrie