INFORMATIONEN FÜR DAS TOP-MANAGEMENT DER MEDIEN-INDUSTRIE
11.12.2018

Nutzen Sie Ihre digitale Stärke

25.10.2018
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Wolfgang C. Thoma demonstriert das außergewöhnliche ProtecMedia CMS-System
Unsere diesjährigen Neuheiten für die IFRA-DCX lassen sich generell in drei Bereiche fassen: Selbstlernende Systeme, zielgerichteter Umgang mit Big Data und mobiles Arbeiten. 
Grundlegend hierfür ist unsere neue multi- und crossmediale Redaktionslösung Milenium v7. Sie bildet den Baustein für eine umfassende, intelligente, multimediale Softwarelösung, die modernen Redaktionen die alltägliche Arbeit erleichtert. 
Mobiles Arbeiten  
Mit Milenium Editor haben wir eine Lösung entwickelt, die es festen und freien Mitarbeitern des Redaktionsteams jederzeit erlaubt, unabhängig von Ort und Zeit über verschiedene mobile Endgeräte oder Browser auf das Redaktionssystem aufgenommen zuzugreifen. 
Inhalte, die die stationäre Redaktion abruft, können auch von unterwegs abgerufen werden. Sie haben damit stets vollumfänglichen Zugang auf das Content Management System.
Angefangene Beiträge können be- und überarbeitet, sowie mit weiteren Inhalten erweitert werden. Wurde eben aus der Pressekonferenz ein Foto oder ein Video mit dem Tablet, kann dieses in den Beitrag einfließen. Damit können den Lesern Nachrichten multimedial, schnell, effektiv und zeitnah zur Verfügung gestellt werden. 
Selbstlernende Systeme
Bilder werden automatisch den Bildschnitten angepasst. Gesichter werden dank unseres dahinterliegenden Algorithmus erkannt, nicht abgeschnitten und zentral angelegt. 
Ein weiteres Feature ist die Intelligente Semantik. Unsere KI bietet dem Redakteur Zusammenfassungen des geschriebenen Textes in drei verschiedenen Längen zur weiteren Verwendung an. So kann dem Artikel eine Zusammenfassung angefügt, oder beim Scrollen hervorgehoben werden. Ferner werden automatisiert Schlagwörter angeboten und Artikel aus dem Archiv vorgeschlagen. Das DAM mühselig zu durchsuchen ist damit nicht mehr notwendig. Mit jedem Artikel lernt das System mehr und vernetzt ihren Content. Dadurch bieten Sie dem Leser Mehrwert und die Verweildauer auf der Seite wird erhöht. Vollkommen automatisiert wird Zeit eingespart und effizient gearbeitet. 
Über die HTML-Ansicht kann der Artikel vor Veröffentlichung kontrolliert und mittels einer Zuweisung sofort oder zeitgesteuert in den Sozialen Netzwerken veröffentlicht werden. Benachrichtigen sie ihre Leserschaft über einen neuen Artikel über Push-Notifications. Klicken Sie dazu auf den zu pushenden Artikel und bestätigen sie die Versendung. Damit erhöhen sie die Reichweite der Artikel und den Traffic auf ihrem Portal. Mit unserer Milenium-Suite ist das problemlos möglich.

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In Deutschland lesen 62,7 Millionen Menschen regelmäßig Zeitung

25.10.2018
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Die Gesamtreichweite der Zeitungen steigt weiter an: Neun von zehn Deutschen über 14 Jahren (89 Prozent) nutzen regelmäßig die gedruckten und digitalen Angebote der Zeitungen. Während die Printtitel von 59,7 Prozent beziehungsweise 42 Millionen Menschen gelesen werden, nutzen 67,1 Prozent (47,2 Millionen) das Digitalangebot. 
Zusammen erreichen die Zeitungsmarken mit ihren gedruckten Blättern (Leser pro Ausgabe, LpA) und Digitalauftritten (Nutzer pro Monat, NpM) 89 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren. Das zeigt eine Sonderauswertung der ZMG Zeitungsmarktforschung Gesellschaft aus der Markt-Media-Studie best for planning (b4p 2018 I). 
„Der Blick auf die Gesamtnutzung der Zeitungen unterstreicht einmal mehr ihre starke Stellung. Die enorme Reichweite bestätigt, dass die Zeitungsmarken auf allen Kanälen als verlässliche Informationsquelle gefragt und etabliert sind. Gerade die steigende Zeitungsnutzung über Desktop, Mobile und Apps zeigt, wie gut die Zeitungen mit ihrer breiten Angebotspalette auch neue Nutzungsgewohnheiten bedienen“, kommentiert Katrin Tischer, Geschäftsführerin Märkte beim Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), die Ergebnisse. 
Für die Berechnung der Netto-Reichweite zählt die ZMG jeden Leser nur einmal, egal wie oft oder über welchen Kanal er die Zeitung genutzt hat. Tatsächlich kombiniert die Mehrzahl der Leser inzwischen die gedruckte mit der digitalen Lektüre: Bundesweit haben die ausgewerteten Zeitungen 43 Prozent Nutzer, die sowohl eine gedruckte als auch eine Digitalausgabe lesen. 33 Prozent lesen ausschließlich digital, 24 Prozent nur gedruckt. 

88,7 Prozent Reichweite bei den jungen Lesern 
Mit der Nettoreichweite aus Print und Digital gewinnen die Zeitungen gegenüber der reinen Printreichweite 29,3 Prozentpunkte. Das sind 20,7 Millionen zusätzliche Nutzer pro Monat. Dieses Reichweiten-Plus gilt für alle Zielgruppen, ist aber besonders signifikant bei den Jugendlichen. 88,7 Prozent der 14- bis 29-Jährigen sind Zeitungsleser – und zwar bevorzugt via Smartphone. Bei der jüngsten Zielgruppe gewinnen die Zeitungen mit ihren Digitalauftritten monatlich 7,9 Millionen Nutzer. Das entspricht einer Zunahme um 153 Prozent gegenüber der Printreichweite. 

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Gannett bestellt ABB-Retrofits für zwei US-Druckzentren

25.10.2018
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Die Druckmaschine im Druckzentrum der North Jersey Media in Rockaway, New Jersey
Die Bestellung für die Milwaukee-Anlage und ihre KBA Commander Druckmaschine sieht vor, dass die ursprünglichen KT94- und MR93-Steuerungen auf drei Drucktürmen durch moderne ABB AC500 SPS-Systeme ersetzt werden. ABB wird ihre Adapterlösung für dieses Upgrade einsetzen – die neuen Steuerungen sind auf Platten montiert, die die gleiche Form und Steckerbelegungen wie die Originalgeräte haben. Dies vereinfacht die Installationsarbeit, da keine Anpassungen am Schaltschrank oder der Verkabelung notwendig sind.
Das modulare Steuerungsretrofit auf den drei Drucktürmen führt dazu, dass der Milwaukee Journal Sentinel die ersetzten KT94- und MR93-Geräte als Ersatzteile für weitere Drucktürme einsetzen kann. Deshalb kann der Kunde die langfristige Verfügbarkeit ihrer Druckmaschine zu minimalen Kosten sicherstellen.
Ein weiterer Teil des Projekts beinhaltet die Upgrades der Leitstände. Diese werden auf die neueste Version von «MPS Control Console», die auf ABBs Compact Product Suite HMI basiert, gebracht. Gleichzeitig wird das Produktionsmanagementsystem «MPS Production» auf Release 6 aktualisiert. Die Inbetriebsetzung der Systeme in Milwaukee beginnt Mitte 2019.
Die zweite Bestellung ist für das North Jersey Media Druckzentrum in Rockaway. Hier werden «The Record» und viele andere Zeitungen auf einer WIFAG evolution 371 und einer Mitsubishi Lithopia Druckmaschine gedruckt. ABB wird die komplette Druckmaschinensteuerung auf der Wifag-Maschine inkl. Drucktürmen, Falzapparat und Rollenwechslern ersetzen. Auch die alten «Plattform Plus»-Steuerungen von Wifag werden ersetzt. Auch hier basieren die neuen Lösungen auf dem Industrie-Standard AC500 SPS.
Die Inbetriebsetzung der neuen Steuerungen erfolgt ohne die Nachtproduktionen zu stören. Die komplette Druckmaschine wird jeden Abend für die Produktion bereit sein. Die Inbetriebsetzung beginnt im Frühling 2019.
Zusätzlich dazu liefert ABB Leitstand-Upgrades für die Wifag- und Mitsubishi-Druckmaschinen.
Beide Druckzentren, Milwaukee und Rockaway, drucken eine grosse Anzahl Fremdprodukte. Die Sicherstellung der Produktion dieser Fremdprodukte ist eine der Hauptmotivationen für die zwei Bestellungen.
John King, Gannetts Direktor von North Jersey Media, erklärt: «Wir drucken viele interne Produkte sowie auch Fremdprodukte und es ist unerlässlich, dass wir unseren Kunden die rechtzeitige Auslieferung ihrer Produkte garantieren können. Um dies zu ermöglichen, brauchen wir auf unseren Druckmaschinen verlässliche Systeme und eine gute Verfügbarkeit von Ersatzteilen von einer nachhaltigen Firma wie ABB. Dieses Projekt mit ABB bietet genau das und deswegen auch eine gute Portion innere Ruhe.»
Gary Hall, regionaler Direktor beim Milwaukee Journal sagt: «Die ausgezeichnete langfristige Unterstützung, die wir in der Vergangenheit von ABB bekommen haben, hatte einen grossen Einfluss auf unseren Entscheid, die kommenden Jahrzehnte unserer Produktion mit ihren Systemen zu planen.»
Jeff Gelfand, Verkaufsleiter von ABB Printing für den nordamerikanischen Markt, ergänzt: «Die Tatsache, dass ABB die Herstellung ihrer Automationshardware unter ihrer Kontrolle hat, gibt ABB eine starke Position, um langfristige Garantien gegen Obsoleszenz ihrer Steuerungssysteme zu geben.»

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Barrierefreiheit als Wettbewerbsvorteil im Online-Stellenmarkt

25.10.2018
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Relaunch von myAbility.jobs dank erfolgreicher Zusammenarbeit mit jobiqo

Laut myAbility.jobs liegt die Erwerbsquote von Menschen mit Behinderung im deutschsprachigen Raum deutlich unter 40 Prozent. Mit über 25.000 ausgeschrie-benen Stellen für eben diese Zielgruppe und zahlreichen internationalen Awards kann das Team um Gregor Demblin und Wolfgang Kowatsch sein Bemühen als Erfolgsprojekt feiern. 

Dabei bearbeite man auch zehn Jahre nach der Firmengründung eine noch wenig genutzte Nische. In der jedoch sehr viel Potenzial liegt, wie myAbility-Partner und -Mitgründer Wolfgang Kowatsch erklärt: „Für Menschen mit Behinderung ist es auch bei passenden Qualifikationen oft schwierig, einen Job zu bekommen.“ Und das, obwohl im Schnitt ein Fünftel der Bevölkerung eine Behinderung oder eine chronische Erkrankung habe - mit steigender Tendenz. 

Für die DACH-Region bedeute das einen dringenden Handlungsbedarf: Dienstge-ber „haben ein großes Interesse an qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und sind motiviert, neue Zielgruppen anzusprechen.“ Dennoch finden sie oft nicht die entsprechenden Bewerber. Was unter anderem daran liegt, „dass Recruiting-Prozesse in vielen Fällen nicht barrierefrei gestaltet sind“. Hier eine Brücke zu schlagen, sieht Kowatsch als Hauptaufgabe von myAbility.jobs.

Weltweit strengste Accessibility-Standards

Bei der Wahl seines IT-Partners stellte myAbility.jobs besonders hohe Anforderun-gen: Das Wiener Unternehmen jobiqo ist der erste Jobbörsen-Hersteller weltweit, der sich an den Accessibility-Standards gemäß WCAG 2.0 AA des World Wide Web Consortiums (W3C) orientiert, die mit Juni 2018 implementiert wurden. Als „will-kommene Begleiterscheinung dieser Umsetzung“ erwähnt jobiqo-Geschäftsführer Lenz, „dass auch die Suchmaschine Google barrierefreie Seiten in seinem Page Ranking-Algorithmus höher bewertet“. Somit ist für die jobiqo-Kunden zusätzlich auch ein positiver SEO-Effekt zu erwarten.

Dieser wird zudem mit einem speziellen Content-Service unterstützt: In Zusammen-arbeit mit professionellen Textern, die über einen journalistischen Hintergrund und langjährige Erfahrung verfügen, gestaltet jobiqo auf Wunsch auch das redaktionelle Umfeld von Job-Boards. Dabei tun sich für diese Jobbörsen zusätzliche Geschäfts-felder auf, wenn z.B. deren Kunden regelmäßig maßgeschneiderte und webopti-mierte Beiträge geliefert werden. Als Beispiel nennt Geschäftsführer Lenz das wich-tige Thema „Employer Branding“, mit dem die Jobbörsen-Betreiber – egal ob Ver-lagshaus oder nicht –, ihren Job-Inserenten gegenüber ein Alleinstellungsmerkmal haben (und durchaus auch weiter verkaufen) können. 

Endlich wieder Premium-Preise verlangen

Zu den jobiqo-Kunden zählen Verlagshäuser u.a. in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Großbritannien und den USA. Ihnen gemeinsam ist die Erkenntnis, dass Job-Empfehlungen immer stärker personalisiert werden können, da Website- und App-User laufend mehr Daten zur Verfügung stellen. 

jobiqo bietet ein spezielles Baukastensystem mit den passenden Technologien und hilft Verlagshäusern, Personalagenturen und Karriereportalen dabei, im Online-Stellenmarkt wieder Premium-Preise mit neuartigen Produkten durchzubringen. Davon profitieren die inserierenden Unternehmen - denen mittels künstlicher Intel-ligenz und einem Social Media-Mix die passendsten Bewerberinnen und Bewerber zugespielt werden - und in der Folge auch die Jobsuchenden.


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